
Substack
4,8328.00 Bewertungen
App-Details
- Version
- 3.7.2
- Aktualisiert am
- Lizenz
- Free
- Downloads
- 10.000.000+
- Entwickler
- Substack Inc.
- Kategorien
- Nachrichten & Zeitschriften
- Plattform
- Android, iOS
Screenshots








Analyse von AppCompare
Wenn ich in einer ruhigen Viertelstunde wissen möchte, was kluge Autorinnen, Fachleute oder unabhängige Stimmen gerade veröffentlichen, greife ich gern zu Substack. Die App fühlt sich weniger wie ein klassischer Nachrichten-Ticker an und mehr wie ein persönlicher Lesestapel aus Texten, Audio und Video. Das ist ihre Stärke: Ich kann gezielt Menschen folgen, deren Blickwinkel mich interessiert, statt mich ausschließlich durch die Auswahl einer großen Redaktion zu bewegen. Es ist aber auch eine Eigenheit, die man mögen muss. Wer eine umfassende, ausgewogene Nachrichtenübersicht erwartet, findet hier nicht automatisch den besten Ersatz.
Ein persönlicher Zugang zu Nachrichten und Ideen
Ich würde den Einstieg bewusst klein halten: Mit wenigen, gut gewählten Publikationen lässt sich leichter erkennen, welche Stimmen den eigenen Alltag wirklich bereichern, statt den Feed gleich mit Neuigkeiten zu überfüllen. So wird auch deutlicher, ob Substack für mich eher ein Ort zum Vertiefen oder eine Ergänzung zu meiner gewohnten Nachrichtenroutine ist.
Was die App im Alltag ausmacht
Substack ist eine Nachrichten- und Zeitschriften-App von Substack Inc. Ihr Kern ist nicht einfach das Lesen einzelner Artikel, sondern die Verbindung zwischen Veröffentlichenden und ihrem Publikum. Ich entdecke Beiträge, folge Publikationen und kann je nach Angebot Texte, Podcasts oder Videos nutzen. Dadurch entsteht mit der Zeit ein persönlicher Strom aus Themen, statt einer Startseite, die für alle gleich sein soll.
In meinem Alltag funktioniert das besonders gut, wenn ich ein Thema über längere Zeit verfolgen möchte. Statt bei jeder Suche wieder von vorn anzufangen, kann ich Stimmen sammeln, die regelmäßig über Kultur, Technik, Politik oder ein Nischenthema schreiben. Ein praktischer Ablauf wäre etwa: morgens kurz neue Beiträge überfliegen, einen längeren Text für die Mittagspause vormerken und einen Podcast auf dem Heimweg anhören. Die App ist dabei eher ein Ort für fortlaufende Interessen als für den schnellen Blick auf alle Schlagzeilen des Tages.
Die Nutzung ist kostenlos. Das macht den Einstieg leicht, doch kostenloser Zugang bedeutet nicht, dass jede Veröffentlichung zwangsläufig frei verfügbar ist: Auf Substack entscheiden einzelne Autorinnen und Autoren, wie sie ihre Inhalte anbieten. Wer einer Publikation begegnet, sollte deshalb genau auf die angezeigten Zugriffsmöglichkeiten achten, bevor er sich auf einen regelmäßigen Lesefluss einstellt. Für mich ist das ein wichtiger Unterschied zu einer gewöhnlichen Nachrichten-App, bei der meist ein Verlag die Bedingungen für das gesamte Angebot festlegt.
Ein Feed, der von den eigenen Entscheidungen lebt
Der persönliche Charakter entsteht nicht sofort. Ein frisch eingerichteter Zugang kann zunächst weniger treffsicher wirken, weil die eigene Auswahl an gefolgten Publikationen erst wachsen muss. Ich würde deshalb nicht erwarten, dass die App vom ersten Öffnen an meine Interessen perfekt kennt. Sinnvoller ist, bewusst einigen Autorinnen und Autoren zu folgen und nach einer Weile zu prüfen, ob der Feed tatsächlich die Mischung liefert, die ich lesen möchte.
Ein nicht ganz offensichtlicher Vorteil dieser Vorgehensweise: Die Qualität des Feeds lässt sich stärker über die Auswahl der Quellen beeinflussen als bei einer allgemeinen Nachrichtenübersicht. Wenn mir ein Beitrag gefällt, lohnt es sich, nicht nur den einzelnen Text zu lesen, sondern auch zu überlegen, ob die Publikation als regelmäßige Quelle zu mir passt. Umgekehrt kann ich meine Auswahl enger halten, wenn ich merke, dass zu viele Beiträge aus einem einzigen Interessengebiet den Überblick verdrängen.
Lesenswert vor deiner Entscheidung

Waze macht den Verkehr zur Gemeinschaftssache – doch Ausweichrouten belasten die Nachbarschaft

Google Play Bücher macht Lesen bequem, aber selten gemeinschaftlich

Zu Facebook wechseln: Was Gruppen, Veranstaltungen und Kontakte wirklich ändern

Ludo King® macht aus einer schnellen Würfelrunde eine Verabredung

Messenger: Wie Meta soziale Nähe in mobile Macht verwandelt

Canva im Alltag: Wann sich die Kreativ-App wirklich lohnt
Das verlangt allerdings etwas Pflege. Wer wahllos vielen Angeboten folgt, kann sich einen überladenen Strom schaffen und am Ende gerade die Texte übersehen, die den Download attraktiv gemacht haben. Ich sehe Substack daher nicht als App, die mir jede redaktionelle Sortierarbeit abnimmt. Sie gibt mir mehr Kontrolle über die Auswahl, überträgt mir aber auch einen Teil der Verantwortung dafür, dass diese Auswahl ausgewogen und nützlich bleibt.
Texte, Audio und Video sinnvoll nutzen
Dass neben Texten auch Audio und Video Platz haben, ist im Alltag praktisch, weil nicht jedes Format in jede Situation passt. Einen längeren Essay lese ich lieber dann, wenn ich mich konzentrieren kann; ein Podcast eignet sich eher für eine Strecke, auf der ich ohnehin nicht auf den Bildschirm schauen möchte. Wer Inhalte auf mehreren Wegen konsumiert, kann sich seine Informationsroutine flexibler gestalten, statt für jede Form ein eigenes Angebot zu suchen.
Meine konkrete Empfehlung wäre, Formate nicht einfach als austauschbare Versionen desselben Inhalts zu behandeln. Ein Video braucht Aufmerksamkeit, Audio konkurriert mit anderen Hörinhalten, und ein Text lässt sich leichter überfliegen oder später erneut aufgreifen. Wenn ich nur wenige Minuten habe, suche ich eher nach einem kurzen Beitrag; für eine längere Pendelstrecke kann ein Podcast besser passen. So wird die App nicht automatisch zur Zeitersparnis, aber die Inhalte lassen sich besser an den Tagesablauf anpassen.
Gleichzeitig sollte man nicht davon ausgehen, dass jede gefolgte Publikation alle Formate anbietet. Das Angebot hängt von den jeweiligen Veröffentlichenden ab. Wer Substack vor allem wegen Podcasts oder Videos installiert, sollte daher zuerst prüfen, ob die eigenen Lieblingsquellen diese Formen tatsächlich regelmäßig nutzen. Für Leserinnen und Leser, die hauptsächlich geschriebene Beiträge suchen, ist diese Einschränkung weniger entscheidend.
Wie sie sich von klassischen Nachrichten-Apps unterscheidet
Im Vergleich zu einer großen Nachrichten-App liegt der Unterschied für mich vor allem darin, wer die Auswahl prägt. Ein klassisches Nachrichtenangebot bündelt oft Inhalte einer Redaktion oder stellt eine breite Themenübersicht bereit. Substack rückt dagegen einzelne Schreibende und Publikationen in den Mittelpunkt. Das kann zu ungewöhnlich spezialisierten Perspektiven führen, die in einer allgemeinen App nur wenig Raum bekämen.
Diese Freiheit hat eine Kehrseite: Ein persönlicher Feed ist nicht automatisch ein vollständiges Bild der Welt. Wenn ich überwiegend Stimmen folge, die meine eigenen Ansichten teilen, kann ich wichtige Gegenargumente übersehen. Für aktuelle Ereignisse, bei denen ich mehrere Perspektiven und eine schnelle Gesamtschau brauche, würde ich deshalb eine etablierte Nachrichtenquelle ergänzend verwenden. Substack eignet sich für mich besser, um Themen zu vertiefen und wiederkehrende Autorinnen oder Autoren zu begleiten, als um allein daraus die tägliche Nachrichtenlage abzuleiten.
Auch gegenüber sozialen Netzwerken wirkt die Nutzung anders, weil der Schwerpunkt auf Veröffentlichungen liegt, denen ich bewusst folgen kann, statt auf einem allgemeinen Strom aus kurzen Reaktionen und beliebigen Fundstücken. Wer vor allem spontane Diskussionen oder möglichst viele unterschiedliche Beiträge in kurzer Folge sucht, dürfte anderswo mehr davon finden. Wer lieber regelmäßig längere Gedanken liest oder hört, bekommt hier eine passendere Umgebung.
Entwicklung und was sich sicher einordnen lässt
Die Android-App ist seit dem 3. Oktober 2022 veröffentlicht; die aktuelle Version ist 3.7.2 und setzt Android 9 oder neuer voraus. Daran lässt sich der heutige Stand der App zeitlich einordnen, aber nicht automatisch ablesen, welche konkreten Funktionen zwischen einzelnen Versionen verändert wurden. Ich würde deshalb keine bestimmte Neuerung allein aus der Versionsnummer ableiten. Für Nutzerinnen und Nutzer zählt im Alltag vor allem, ob die aktuelle Ausgabe auf dem eigenen Gerät stabil läuft und die gewünschten Inhalte zugänglich macht.
Wer die App bereits länger nutzt, sollte bei einem Versionswechsel praktisch statt spekulativ vorgehen: Nach der Aktualisierung kurz kontrollieren, ob der Feed wie erwartet erscheint, gefolgte Publikationen weiterhin erreichbar sind und die bevorzugten Formate funktionieren. Das ist keine besondere Eigenheit von Substack, sondern ein sinnvoller Check bei einer App, auf die man für eine persönliche Sammlung von Quellen angewiesen ist. Für neue Nutzer ist die aktuelle Versionsangabe vor allem zusammen mit der Mindestanforderung hilfreich, um die Gerätekompatibilität einzuschätzen.
Die Verbreitung und die Nutzermeinungen fallen deutlich positiv aus: Substack kommt auf eine durchschnittliche Bewertung von 4,8 aus rund 329.000 Bewertungen und wurde über 10 Millionen Mal installiert. Diese Zahlen sprechen für ein großes Interesse, sagen aber nicht, ob der individuelle Feed zu meinen Vorlieben passt. Ich würde sie als Orientierung für die Bekanntheit der App lesen, nicht als Garantie für die Qualität jeder einzelnen Publikation oder für eine bestimmte Nutzungserfahrung.
Wo die App Reibung erzeugt
Die größte Einschränkung ist aus meiner Sicht nicht ein einzelnes fehlendes Werkzeug, sondern die Abhängigkeit von der eigenen Auswahl und vom Angebot der jeweiligen Veröffentlichenden. Wenn ich nur wenige passende Quellen finde, fühlt sich der Feed dünn an; wenn ich zu vielen folge, wird er schnell unruhig. Außerdem kann die Mischung aus frei zugänglichen und anders angebotenen Beiträgen Erwartungen an den Zugriff beeinflussen. Wer eine einheitliche, redaktionell kuratierte Zeitungserfahrung bevorzugt, dürfte sich mit diesem Modell weniger wohlfühlen.
Auch die Themenbreite sollte man nicht mit journalistischer Vollständigkeit verwechseln. Spezialisierte Beiträge können Zusammenhänge sehr ausführlich erklären, doch eine persönliche Auswahl deckt nicht automatisch alle wichtigen Ereignisse ab. Mein Rat: Für Recherche oder eine ausgewogene Einschätzung bei kontroversen Themen einzelne Beiträge nicht als letzte Instanz behandeln. Ich nutze sie eher als Einstieg in eine Perspektive und gleiche wichtige Fragen mit weiteren Quellen ab.
Die Altersfreigabe liegt bei USK ab 12 Jahren. Das ist ein nützlicher Hinweis für Familien, die gemeinsam entscheiden, welche Inhalte auf einem Gerät genutzt werden. Da die App Beiträge verschiedener Publikationen bündelt, hängt die konkrete Eignung im Alltag auch davon ab, welchen Stimmen man folgt. Eine Altersangabe ersetzt für Eltern daher nicht den Blick auf die tatsächlich ausgewählten Quellen und deren Themen.
Für wen sich der Download lohnt
Ich würde Substack Menschen empfehlen, die gern wiederkehrende Autorinnen und Autoren lesen, Fachgebiete vertiefen oder Texte und Podcasts in einer persönlichen Auswahl bündeln möchten. Besonders passend ist die App, wenn man bereits weiß, welche Themen einen interessieren, aber neue unabhängige Stimmen entdecken will. Auch wer bewusst weniger auf einen allgemeinen Nachrichtenstrom und mehr auf einzelne Perspektiven setzen möchte, kann hier eine gute Ergänzung finden.
Weniger geeignet ist sie für alle, die hauptsächlich eine kompakte Übersicht über das Wichtigste des Tages erwarten, eine vollständig redaktionell kuratierte Nachrichten-App bevorzugen oder sich nicht mit der Auswahl und Pflege gefolgter Publikationen beschäftigen möchten. In solchen Fällen ist eine klassische Nachrichten-App wahrscheinlich die bessere Hauptquelle. Wer hingegen ausführliche Beiträge sucht, kann beides kombinieren: eine breite Nachrichtenquelle für den Überblick und Substack für die Stimmen, bei denen man länger bleiben möchte.
Mit 328 Bewertungen liegt außerdem eine deutlich kleinere Zahl an schriftlichen Rezensionen vor als an abgegebenen Bewertungen. Ich würde daraus keine Aussage über einzelne Probleme oder Stärken ableiten. Für meine Entscheidung wären ohnehin die eigene Themenauswahl und die Frage wichtiger, ob ich regelmäßig Zeit für längere Inhalte einplane. Die App belohnt eine bewusste Nutzung eher als gelegentliches Öffnen in der Hoffnung, dass sie von selbst den perfekten Beitrag liefert.
Mein Fazit: gut, wenn man seine Quellen selbst wählen will
Für mich ist Substack am überzeugendsten als persönliche Lese- und Hörumgebung, nicht als vollständiger Ersatz für Nachrichtenredaktionen oder soziale Netzwerke. Die Mischung aus Text, Audio und Video macht unterschiedliche Alltagssituationen möglich, während das Folgen einzelner Publikationen den eigenen Interessen Raum gibt. Der Preis für diese Freiheit ist ein Feed, den ich selbst sinnvoll zusammenstellen und gelegentlich überprüfen muss.
Wenn du gern tiefer in ausgewählte Themen einsteigst und Freude daran hast, bestimmten Schreibenden über längere Zeit zu folgen, würde ich den kostenlosen Einstieg ausprobieren. Nimm dir anfangs Zeit, gezielt passende Publikationen auszuwählen, und ergänze die App bei Bedarf durch eine Quelle für den breiten Nachrichtenüberblick. Wenn du dagegen vor allem schnelle, umfassend sortierte Meldungen möchtest, ist Substack wahrscheinlich nicht die passende Haupt-App. Als Ergänzung für neugierige Leserinnen und Leser ist sie jedoch eine angenehm persönliche Möglichkeit, neue Perspektiven in den Alltag zu holen.
Ein sinnvoller Einstieg ohne überladenen Feed
Für den Start würde ich nicht möglichst vielen Publikationen gleichzeitig folgen. Besser ist eine kleine, absichtliche Auswahl: etwa eine Quelle für ein berufliches Interessengebiet, eine für Kultur und eine Stimme, die eine andere Sicht auf ein Thema bietet. So lässt sich nach einigen Tagen leichter beurteilen, ob die Mischung wirklich lesenswert ist oder nur vertraute Meinungen wiederholt. Dieser einfache Test ist hilfreicher, als den Feed nach der ersten Sitzung für gelungen oder misslungen zu erklären.
Wenn ein Text interessant klingt, aber gerade keine Zeit dafür bleibt, kann ich ihn als Anlass nehmen, später gezielt zur betreffenden Publikation zurückzukehren, statt nebenbei nur die Überschrift zu konsumieren. Bei einer längeren Lesesitzung lohnt es sich außerdem, einzelne Beiträge nicht mit einer vollständigen Recherche zu verwechseln: Ich notiere mir offene Fragen und suche bei wichtigen Behauptungen nach einer zweiten Perspektive. Das macht die App nicht komplizierter, sondern hilft mir, persönliche Essays und aktuelle Einordnung auseinanderzuhalten.
Eine realistische Routine für unterwegs
Ein typischer Nutzungstag könnte so aussehen: Beim Frühstück sehe ich kurz nach, ob eine der gefolgten Stimmen etwas Neues veröffentlicht hat. Einen längeren Beitrag lasse ich für eine Pause liegen, während ich auf dem Weg nach Hause eher einen Podcast wähle, sofern die Publikation einen anbietet. Abends prüfe ich, ob sich die Quelle als regelmäßiger Begleiter bewährt. Diese Routine funktioniert nur, wenn ich mir selbst Grenzen setze; sonst wird aus einer handverlesenen Auswahl schnell ein weiterer Strom, den ich abarbeiten zu müssen glaube.
Gerade bei Audio ist die Entscheidung für den richtigen Moment wichtig. Eine Folge, die Konzentration verlangt, ist keine gute Wahl, wenn ich gleichzeitig eine komplizierte Strecke fahre oder mich mit anderen Aufgaben beschäftigen muss. Umgekehrt können Texte unterwegs unpraktisch sein, wenn ich nur kurze Unterbrechungen habe. Ich würde das Format daher nach Aufmerksamkeit und Situation auswählen, nicht bloß danach, was gerade oben im Feed steht.
Was ich vor der regelmäßigen Nutzung abwägen würde
Wer wissen möchte, ob sich die App ohne laufende Kosten nutzen lässt, kann kostenlos einsteigen; einzelne Veröffentlichungen können dennoch eigene Zugangsbedingungen haben. Das ist wichtig, wenn man sich eine feste Leseliste aufbauen will: Ich würde zuerst prüfen, welche Beiträge tatsächlich erreichbar sind und ob die frei zugänglichen Inhalte für meine Interessen ausreichen. So entsteht keine falsche Erwartung, dass ein kostenloser Download automatisch jede Publikation einschließt.
Auch die Frage, ob Substack eine andere Nachrichten-App ersetzen kann, hängt davon ab, was ich unter „Nachrichten“ verstehe. Für eine schnelle Übersicht über wichtige Ereignisse würde ich eine breit aufgestellte Redaktion bevorzugen. Für eine wiederkehrende Auseinandersetzung mit einzelnen Themen oder Autorinnen und Autoren ist Substack passender. Wer beides braucht, muss sich nicht für nur eine Lösung entscheiden: Die Kombination ist oft vernünftiger als der Versuch, eine persönliche Auswahl zur vollständigen Nachrichtenversorgung zu machen.
Worauf ich bei der weiteren Nutzung achten würde
Bei einer App, deren Wert mit den gefolgten Stimmen wächst, ist nicht nur die erste Einrichtung entscheidend. Ich würde gelegentlich prüfen, ob die eigene Auswahl noch zur aktuellen Interessenlage passt, ob ein Thema zu viel Raum einnimmt und ob andere Perspektiven fehlen. Das ist eine redaktionelle Entscheidung, keine technische Pflicht, aber sie verhindert, dass ein persönlicher Feed unbemerkt zu eng wird.
Die Versionsangabe zeigt, welche Android-Ausgabe aktuell verwendet wird; sie sagt für sich genommen nicht, was als Nächstes kommt. Für bestehende Nutzer ist deshalb vor allem relevant, ob die vertrauten Publikationen und bevorzugten Formate nach einem Wechsel weiter gut erreichbar sind. Für neue Nutzer bleibt die praktische Frage einfacher: Lässt sich aus den verfügbaren Stimmen eine Auswahl bauen, die man tatsächlich gern öffnet? Wenn ja, hat die App einen klaren Platz im Alltag; wenn nein, ist eine stärker kuratierte Nachrichtenquelle die bessere Wahl.
Vorteile
- Newsletter von Autorinnen und Autoren direkt abonnieren und bequem lesen.
- Mit der Suche lassen sich neue Publikationen und Themen entdecken.
- Kostenlose Inhalte sind auch ohne kostenpflichtiges Abo zugänglich.
- Audio-Beiträge können sich unterwegs bequem anhören lassen.
- Notizen ermöglichen kurze Beiträge und den Austausch mit anderen Lesern.
Nachteile
- Viele Publikationen bieten zusätzliche Inhalte nur gegen Bezahlung an.
- Die Qualität und Häufigkeit der Beiträge hängt stark von den einzelnen Autoren ab.
- Bei vielen Abos kann der Posteingang schnell unübersichtlich werden.
- Empfehlungen und Benachrichtigungen können zusätzlichen Lesedruck erzeugen.
- Einige Inhalte und Funktionen sind möglicherweise nicht in jeder Sprache verfügbar.
Häufig gestellte Fragen zu Substack
Was ist Substack und wofür kann ich die App verwenden?
Substack ist eine Plattform für Newsletter, Podcasts und andere Veröffentlichungen von Autorinnen, Autoren und unabhängigen Medien. In der App können Sie Beiträge lesen, Podcasts anhören, ausgewählten Herausgebern folgen und – sofern angeboten – an Diskussionen teilnehmen. Viele Inhalte sind kostenlos, manche Veröffentlichungen bieten jedoch zusätzlich kostenpflichtige Abonnements an. Welche Funktionen und Beiträge verfügbar sind, hängt vom jeweiligen Herausgeber und dessen Angebot ab.
Ist die Nutzung von Substack kostenlos?
Die App lässt sich grundsätzlich kostenlos herunterladen und viele Newsletter sowie Beiträge sind ohne Bezahlung zugänglich. Einzelne Herausgeber können jedoch kostenpflichtige Abonnements anbieten, mit denen sie exklusive Artikel, Podcasts oder weitere Vorteile freischalten. Preise und Zahlungsbedingungen unterscheiden sich je nach Veröffentlichung. Prüfen Sie vor dem Abschluss eines Abonnements den angezeigten Preis, den Abrechnungszeitraum und die Kündigungsbedingungen in der App beziehungsweise im jeweiligen Store.
Benötige ich ein Konto, um Substack zu nutzen?
Zum Entdecken und Lesen öffentlich zugänglicher Inhalte ist ein Konto nicht in jedem Fall erforderlich; bestimmte Funktionen können jedoch eine Anmeldung verlangen. Mit einem Konto können Sie beispielsweise Veröffentlichungen abonnieren, Ihre Leseliste verwalten und gegebenenfalls an Diskussionen teilnehmen. Für Newsletter per E-Mail ist eine gültige E-Mail-Adresse nötig. Die verfügbaren Anmeldeoptionen und Funktionen können sich je nach App-Version, Gerät und Region unterscheiden.
Wie kann ich ein kostenpflichtiges Substack-Abonnement kündigen?
Die Kündigung richtet sich danach, wie Sie das Abonnement abgeschlossen haben. Wurde es über Apple oder Google gekauft, verwalten Sie es üblicherweise in den Abonnementeinstellungen Ihres jeweiligen App-Stores. Bei einem Abschluss direkt über Substack finden Sie die Verwaltung meist in Ihrem Konto beziehungsweise in den Einstellungen des Abonnements. Kündigen Sie rechtzeitig vor der nächsten Verlängerung und kontrollieren Sie die Bestätigung; der Zugang zu bezahlten Inhalten kann bis zum Ende des bereits bezahlten Zeitraums bestehen bleiben.
Welche persönlichen Daten und Benachrichtigungen sind bei Substack zu beachten?
Für ein Konto oder den Erhalt von Newslettern kann Substack personenbezogene Angaben wie eine E-Mail-Adresse verarbeiten. Wenn Sie Veröffentlichungen abonnieren, können außerdem Informationen zur Nutzung und zu Käufen anfallen; bei kostenpflichtigen Angeboten gelten die jeweiligen Zahlungsbedingungen. Sie können Benachrichtigungen in der App oder über die Geräteeinstellungen anpassen. Lesen Sie vor der Anmeldung die aktuelle Datenschutzerklärung und prüfen Sie, welche Angaben für die gewünschten Funktionen erforderlich sind.






















